Givaudan SA Dividende 2026
GIVN
|
CH0010645932
|
SMI
Aktuelle Dividende 2025
Dividende
CHF 68.00
Aktienkurs
CHF 3'858.00
Rendite
1.76%
HV-Datum
19.03.2026
Zahltag
25.03.2026
Ex-Dividenden-Datum:
23.03.2026
Dividendenhistorie
| Jahr | Dividende | Rendite | +/- Vorjahr |
|---|---|---|---|
| 2025 | CHF 68.00 | 0.00% | 0.00% |
| 2024 | CHF 68.00 | 1.67% | +1.49% |
| 2022 | CHF 67.00 | 2.30% | +1.52% |
| 2021 | CHF 66.00 | 1.77% | +3.13% |
| 2020 | CHF 64.00 | 1.77% | +3.23% |
| 2019 | CHF 62.00 | 2.16% | +3.33% |
| 2018 | CHF 60.00 | 2.41% | +3.45% |
| 2017 | CHF 58.00 | 2.76% | +3.57% |
| 2016 | CHF 56.00 | 3.12% | +3.70% |
| 2015 | CHF 54.00 | 2.93% | +8.00% |
| 2014 | CHF 50.00 | 2.75% | +6.38% |
| 2013 | CHF 47.00 | 3.60% | +30.56% |
| 2012 | CHF 36.00 | 3.10% | +63.64% |
| 2011 | CHF 22.00 | 2.54% | - |
Dividendenwachstum (CAGR)
3 Jahre
1.00%
5 Jahre
1.86%
10 Jahre
3.12%
Unternehmensdaten
Über Givaudan SA
Givaudan ist der weltweit grösste Hersteller von Aromen und Duftstoffen mit Hauptsitz in Vernier bei Genf. Das Unternehmen wurde 1895 von Léon Givaudan in Zürich gegründet und fusionierte 1963 mit Roure Bertrand Dupont. Seit 2000 ist Givaudan als eigenständiges Unternehmen an der Schweizer Börse kotiert, nachdem es von Roche abgespalten wurde.
Das Geschäft gliedert sich in zwei gleichgewichtige Bereiche: Aromen für Lebensmittel und Getränke sowie Riechstoffe für Parfüms, Körperpflege und Haushaltsprodukte. Die Kunden sind globale Konsumgüterkonzerne wie Nestlé, Unilever, Procter & Gamble und L'Oréal, aber auch unzählige kleinere Hersteller weltweit.
Die Produkte von Givaudan sind unsichtbar, aber allgegenwärtig. Der Geschmack von Softdrinks, der Duft von Waschmitteln, das Aroma von Fertiggerichten – vieles davon stammt aus den Labors von Givaudan. Die Formulierungen sind streng geheim und werden als "Kreationen" bezeichnet, die von "Parfümeuren" und "Flavoristen" entwickelt werden.
Der Markt für Aromen und Duftstoffe ist ein Oligopol mit vier grossen Spielern, die rund 70% des Marktes kontrollieren. Givaudan ist mit etwa 25% Marktanteil der Grösste. Diese Marktstruktur ermöglicht rationales Wettbewerbsverhalten und stabile Margen.
Die Eintrittsbarrieren sind enorm: Jahrzehntelange Kundenbeziehungen, proprietäre Ingredienzien, regulatorisches Know-how und die Komplexität der Geschmacks- und Geruchsforschung schützen vor neuen Wettbewerbern. Ein Wechsel des Aromenlieferanten ist für Konsumgüterhersteller riskant, da selbst minimale Geschmacksänderungen Konsumentenreaktionen auslösen können.
Givaudan wächst durch Innovation, geografische Expansion und Akquisitionen. Die Übernahmen von Naturex und Ungerer haben das Portfolio um natürliche Ingredienzien und Stärken in bestimmten Segmenten erweitert. Der Trend zu Clean Label und natürlichen Inhaltsstoffen treibt die Nachfrage nach Givaudans Expertise.
Die finanzielle Performance ist bemerkenswert stabil. Das Unternehmen erzielte in den letzten 20 Jahren positive organische Wachstumsraten und steigerte die Marge kontinuierlich. Der freie Cashflow ist hoch und vorhersehbar, da das Geschäft wenig kapitalintensiv ist.
Für Dividendeninvestoren bietet Givaudan eine defensive Qualität. Das Unternehmen zahlt 60-70% des Gewinns als Dividende aus und hat diese seit dem Börsengang nie gesenkt. Die Nachfrage nach Aromen und Duftstoffen ist weitgehend konjunkturresistent – Menschen essen und waschen sich auch in Rezessionen. Die Aktie ist hochbewertet, aber für Qualität und Stabilität zahlen Investoren einen Preis.
Das Geschäft gliedert sich in zwei gleichgewichtige Bereiche: Aromen für Lebensmittel und Getränke sowie Riechstoffe für Parfüms, Körperpflege und Haushaltsprodukte. Die Kunden sind globale Konsumgüterkonzerne wie Nestlé, Unilever, Procter & Gamble und L'Oréal, aber auch unzählige kleinere Hersteller weltweit.
Die Produkte von Givaudan sind unsichtbar, aber allgegenwärtig. Der Geschmack von Softdrinks, der Duft von Waschmitteln, das Aroma von Fertiggerichten – vieles davon stammt aus den Labors von Givaudan. Die Formulierungen sind streng geheim und werden als "Kreationen" bezeichnet, die von "Parfümeuren" und "Flavoristen" entwickelt werden.
Der Markt für Aromen und Duftstoffe ist ein Oligopol mit vier grossen Spielern, die rund 70% des Marktes kontrollieren. Givaudan ist mit etwa 25% Marktanteil der Grösste. Diese Marktstruktur ermöglicht rationales Wettbewerbsverhalten und stabile Margen.
Die Eintrittsbarrieren sind enorm: Jahrzehntelange Kundenbeziehungen, proprietäre Ingredienzien, regulatorisches Know-how und die Komplexität der Geschmacks- und Geruchsforschung schützen vor neuen Wettbewerbern. Ein Wechsel des Aromenlieferanten ist für Konsumgüterhersteller riskant, da selbst minimale Geschmacksänderungen Konsumentenreaktionen auslösen können.
Givaudan wächst durch Innovation, geografische Expansion und Akquisitionen. Die Übernahmen von Naturex und Ungerer haben das Portfolio um natürliche Ingredienzien und Stärken in bestimmten Segmenten erweitert. Der Trend zu Clean Label und natürlichen Inhaltsstoffen treibt die Nachfrage nach Givaudans Expertise.
Die finanzielle Performance ist bemerkenswert stabil. Das Unternehmen erzielte in den letzten 20 Jahren positive organische Wachstumsraten und steigerte die Marge kontinuierlich. Der freie Cashflow ist hoch und vorhersehbar, da das Geschäft wenig kapitalintensiv ist.
Für Dividendeninvestoren bietet Givaudan eine defensive Qualität. Das Unternehmen zahlt 60-70% des Gewinns als Dividende aus und hat diese seit dem Börsengang nie gesenkt. Die Nachfrage nach Aromen und Duftstoffen ist weitgehend konjunkturresistent – Menschen essen und waschen sich auch in Rezessionen. Die Aktie ist hochbewertet, aber für Qualität und Stabilität zahlen Investoren einen Preis.