Richemont SA Dividende 2026
CFR
|
CH0210483332
|
SMI
Aktuelle Dividende 2025
Dividende
CHF 2.75
Aktienkurs
CHF 151.55
Rendite
1.81%
HV-Datum
09.09.2026
Zahltag
15.09.2026
Ex-Dividenden-Datum:
11.09.2026
Noch nicht erreicht
Dividendenhistorie
| Jahr | Dividende | Rendite | +/- Vorjahr |
|---|---|---|---|
| 2025 | CHF 2.75 | 0.00% | 0.00% |
| 2024 | CHF 2.75 | 2.33% | +10.00% |
| 2022 | CHF 2.50 | 2.16% | +11.11% |
| 2021 | CHF 2.25 | 2.25% | +12.50% |
| 2020 | CHF 2.00 | 2.09% | +100.00% |
| 2019 | CHF 1.00 | 1.52% | -50.00% |
| 2018 | CHF 2.00 | 2.70% | +5.26% |
| 2017 | CHF 1.90 | 2.41% | +5.56% |
| 2016 | CHF 1.80 | 2.09% | +5.88% |
| 2015 | CHF 1.70 | 2.96% | +6.25% |
| 2014 | CHF 1.60 | 2.10% | +14.29% |
| 2013 | CHF 1.40 | 1.70% | +40.00% |
| 2012 | CHF 1.00 | 1.07% | +81.82% |
| 2011 | CHF 0.55 | 0.86% | +22.22% |
| 2010 | CHF 0.45 | 0.99% | - |
Dividendenwachstum (CAGR)
3 Jahre
6.92%
5 Jahre
22.42%
10 Jahre
5.57%
Unternehmensdaten
Über Richemont SA
Richemont ist der weltweit zweitgrösste Luxusgüterkonzern und führend im Segment Schmuck und Uhren. Das Unternehmen wurde 1988 von Johann Rupert gegründet, als die südafrikanische Rembrandt Group ihre internationalen Beteiligungen in die Schweizer Holding einbrachte. Die Familie Rupert kontrolliert Richemont bis heute über stimmrechtsstarke Aktien.
Das Portfolio umfasst legendäre Marken wie Cartier, Van Cleef & Arpels, Piaget, IWC, Jaeger-LeCoultre, Panerai und Montblanc. Diese Maisons haben teilweise jahrhundertealte Geschichte und verkörpern höchste Handwerkskunst. Cartier allein trägt schätzungsweise über 40% zum Konzernumsatz bei.
Die Schmuck-Sparte ist das Herzstück und der profitabelste Bereich. Anders als Uhren, die technologischer Disruption ausgesetzt sind, bleibt hochwertiger Schmuck ein zeitloses Luxusgut. Die Margen sind hoch, und die Marken Cartier und Van Cleef & Arpels geniessen ikonischen Status.
Das Uhrengeschäft wurde durch die Smartwatch-Revolution herausgefordert, erholt sich aber in den oberen Preissegmenten. Marken wie Lange & Söhne und Vacheron Constantin (letztere gehört zu LVMH) profitieren von Sammlern, die mechanische Komplikationen schätzen. Die Einsteigermarken leiden stärker unter verändertem Konsumentenverhalten.
Richemont investierte stark in E-Commerce durch die Übernahmen von Net-a-Porter und Yoox. Diese digitalen Plattformen wurden 2022 mit dem britischen Online-Händler Farfetch zusammengeführt, wobei Richemont eine Minderheitsbeteiligung behielt. Die Strategie zielt darauf, den Luxusverkauf im Internet zu kontrollieren, statt ihn Dritten zu überlassen.
Der chinesische Markt ist entscheidend für Richemont. Chinesische Konsumenten – ob in China oder auf Reisen – kaufen schätzungsweise ein Drittel aller Luxusgüter weltweit. Die Wiedereröffnung Chinas nach der Pandemie und die langfristige Entwicklung der Mittelschicht sind Schlüsselfaktoren für das Wachstum.
Johann Rupert führt das Unternehmen als Chairman mit langfristiger Perspektive. Die Familienstruktur erlaubt Investitionen, die kurzfristig die Marge belasten, aber langfristig den Markenwert stärken. Nachhaltigkeit und verantwortungsvolle Beschaffung gewinnen an Bedeutung.
Für Dividendeninvestoren ist Richemont zyklischer als defensive Konsumgüter. Die Dividende wurde historisch selten gekürzt, aber das Wachstum variiert mit den Geschäftsergebnissen. Die starke Bilanz mit Netto-Cash gibt Sicherheit. Die Aktie bietet Exposure zum globalen Luxusmarkt, der langfristig mit dem Vermögenswachstum in Schwellenländern korreliert. Die A-Aktien sind für Privatanleger wegen der Stimmrechte der B-Aktien bei der Familie weniger attraktiv als die liquideren Inhaberaktien.
Das Portfolio umfasst legendäre Marken wie Cartier, Van Cleef & Arpels, Piaget, IWC, Jaeger-LeCoultre, Panerai und Montblanc. Diese Maisons haben teilweise jahrhundertealte Geschichte und verkörpern höchste Handwerkskunst. Cartier allein trägt schätzungsweise über 40% zum Konzernumsatz bei.
Die Schmuck-Sparte ist das Herzstück und der profitabelste Bereich. Anders als Uhren, die technologischer Disruption ausgesetzt sind, bleibt hochwertiger Schmuck ein zeitloses Luxusgut. Die Margen sind hoch, und die Marken Cartier und Van Cleef & Arpels geniessen ikonischen Status.
Das Uhrengeschäft wurde durch die Smartwatch-Revolution herausgefordert, erholt sich aber in den oberen Preissegmenten. Marken wie Lange & Söhne und Vacheron Constantin (letztere gehört zu LVMH) profitieren von Sammlern, die mechanische Komplikationen schätzen. Die Einsteigermarken leiden stärker unter verändertem Konsumentenverhalten.
Richemont investierte stark in E-Commerce durch die Übernahmen von Net-a-Porter und Yoox. Diese digitalen Plattformen wurden 2022 mit dem britischen Online-Händler Farfetch zusammengeführt, wobei Richemont eine Minderheitsbeteiligung behielt. Die Strategie zielt darauf, den Luxusverkauf im Internet zu kontrollieren, statt ihn Dritten zu überlassen.
Der chinesische Markt ist entscheidend für Richemont. Chinesische Konsumenten – ob in China oder auf Reisen – kaufen schätzungsweise ein Drittel aller Luxusgüter weltweit. Die Wiedereröffnung Chinas nach der Pandemie und die langfristige Entwicklung der Mittelschicht sind Schlüsselfaktoren für das Wachstum.
Johann Rupert führt das Unternehmen als Chairman mit langfristiger Perspektive. Die Familienstruktur erlaubt Investitionen, die kurzfristig die Marge belasten, aber langfristig den Markenwert stärken. Nachhaltigkeit und verantwortungsvolle Beschaffung gewinnen an Bedeutung.
Für Dividendeninvestoren ist Richemont zyklischer als defensive Konsumgüter. Die Dividende wurde historisch selten gekürzt, aber das Wachstum variiert mit den Geschäftsergebnissen. Die starke Bilanz mit Netto-Cash gibt Sicherheit. Die Aktie bietet Exposure zum globalen Luxusmarkt, der langfristig mit dem Vermögenswachstum in Schwellenländern korreliert. Die A-Aktien sind für Privatanleger wegen der Stimmrechte der B-Aktien bei der Familie weniger attraktiv als die liquideren Inhaberaktien.